Urwald-Trimm-Dich-Pfad :-)

 

Unser Startpunkt: Links geht’s lang..urw16

Schon länger hatte ich den Verdacht, dass unter den mittlerweile richtig cremefarbenen Lumikruste eigentlich doch noch ein extrem „hell-cremefarbener“ (wenn wir mal ehrlich sind und den Rassestandard ignorieren: weißer 😉 ) Hund steckt. Und siehe da, nach ausführlichem Einschäumen und duschen unter traurigem Lumiblick kam dann dieser strahlend weiße Hund zum Vorschein. Gut dass ich sie zu Beginn des Spaziergangs mal noch schön gestellt und fotografiert habe. Denn der weiße Hund ist schon wieder weg 😉
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Denn nach etwa fünf Minuten hat Lumidas erste Wasserloch gefunden.

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Dann auch einen kleinen Bach…
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Und dann hat sie sich noch schön in trockener Erde paniert und schon war Lumi wie wir sie kennen wieder da:

urw4 So, warum jetzt Trimm-Dich-Pfad? Naja, ganz einfach. Es ist Julias Version eines Spaziergangs in meinem geliebten Saarbrücker Urwald. Und es geht die ganze Zeit immer wieder bergauf:

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und bergauf:

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…und immer wenn man denkt, es kann eigentlich gar nicht mehr weiter bergauf gehn, geht es noch ein Stückchen bergauf:

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So und gestern ist mir aufgefallen, dass ich eigentlich noch nie erklärt habe, was es mit dem „Urwald“ hier auf sich hat, obwohl ich ja schon oft Bilder von dort hochgeladen hab und ja lange nicht alle Leser hier Saarländer sind. Schande über mich. Also, die Geogräphin erlärt dann mal:

Der Saarbrücker „Urwald vor den Toren der Stadt“  ist ein 1000 ha großes Gebiet, das eigentlich mal der „Saarkohlewald“, also ehemaliges Montanrevier war. Seit ’97 passiert hier aber gar nix mehr, weil das Gebiet hier zum zukünftigen sekundären Urwaldgebiet erklärt wurde. Hier wird die Natur in Ruhe gelassen. Super ist aber, dass es hier anders als in andern Wäldern erwünscht ist, dass Leute erkunden und anfassen. Es wird sogar betont, dass man hier seine eigenen Pfade entdecken kann, weil die Wege ja bewusst nicht weiter ausgebaut werden. Und so kommt es, dass man dort so ganz besondere Stellen findet, wie völlig verwilderte Bäche, tolle klare Seen oder diese alte Brücke:

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Dazu gehört aber auch, dass auf den Wegen auch mal umgefallene Baumstämme liegen, die nicht beseitigt werden.

„Frauchäään, hier geht’s gar nicht weiter! Heb mich drüber!“

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„Mensch, ja ist gut, ich komm ja schon…“
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urw18Und auch sonst gibt es unglaublich tolle Entdeckerstellen für Hunde 🙂

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So. Wieder was gelernt, seht Ihr? Lumis Blog macht schlau.

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