Schneespaziergang und Schleppleinentraining

Die Eisbärdame beim Schneespaziergang.

eisbär

Wir machen übrigens seit Mitte Dezember Schleppleinentraining…. denn Prinzessin Möhrchen hat immer öfter auf Durchzug gestellt. Außerdem fand sie es witzig, jedes mal ordentlich durchzustarten wenn uns andere Hunde oder Pferde entgegenkommen (Jap, sie hat beschlossen, dass man auch Pferde begrüßen und zum Spielen auffordern sollte…).  Als sie dann mal ein halbes Baguette im Wald gefunden hat, damit abgehauen ist und überhaupt nicht auf mein Abbruchsignal reagiert hat (genau genommen hat sie reagiert in dem sie den Abstand zu mir vergrößert hat, damit ich sie nicht schnappen kann….) war’s dann endgültig aus: Ich habe ihr ein Schleppleinentraining verordnet und ihr fest versprochen, dass wir das mal ein paar Monate durchziehen.

Also gibt es jetzt keinen Freilauf ohne Schleppe mehr. Allerdings fällt sie ja sowieso kaum auf, weil ich sie vollständig auf dem Boden lasse und bei Bedarf nur mit dem Fuß stoppe. So wird Freilauf simuliert, aber ich kann alle Kommandos durchsetzen – Fuß auf die Leine, stehen bleiben und verhindern, dass sie mich einfach ignoriert und weiterläuft – im Zweifelsfall komme ich sie abholen und sie weiß, dass ich ganz schön sauer werde wenn das notwendig ist… also vermeidet sie das 🙂

Das hat ihr Anfangs alles überhaupt nicht in den Kram gepasst – plötzlich war’s nämlich aus mit Anne-Veräppeln 😉 . Sie hat ständig ihre „Mecker-Geräusche“ von sich gegeben und gebockt wie ein sturer Esel. Immer wieder hat sie versucht sich durchzusetzen – vor allem wenn uns Hunde entgegen kamen – in solchen Situationen hieß es dann: Fuß auf die Leine – und Ruhe is… anfangs ist sie dann mit Anlauf mehrmals in die Leine gekracht, weil sie mein Rufen ignoriert hat. Die Arme… aber besser ein paar Mal (mit Geschirr) in die Leine krachen, als dass irgendwann mal ein Hund oder ein Pferd weniger nett reagiert wenn sie einfach drauf zu stürmt.

Nach ein paar Tagen hat sie zum Glück eingesehen, dass das plötzlich alles nicht mehr so klappt, wie sie sich das vorstellt – und ihre Zickereien aufgegeben 🙂 Jetzt konnten wir sogar wieder vom Geschirr aufs Halsband umstellen, weil sie gar nicht mehr in die Leine rennt 🙂 Dazu haben wir  das „STOPP“ eingeübt, damit sie auch immer schön stehen bleibt wenn sie soll – und das klappt super. Und auf unser „LASS ES“ bin ich wieder richtig stolz, weil sie sogar Essbares wieder ausspuckt (hat ja auch keine andere Wahl, weil sie mir nicht mehr entgehen kann 😉 ).

Auch den Sitzpfiff benutze ich nun öfter mal und auch das klappt.  Jetzt hält sie total brav ihren 10-Meter-Radius ein und legt sich oft schon von selbst ins Platz wenn uns ein Hund entgegen kommt – es wird also. Die Spaziergänge machen wieder Spaß und es ist nun sooooo entspannt.  Sie hat es einfach akzeptiert und gehorcht momentan einfach top – meistens aufs erste Wort.

Die Schleppe bleibt trotzdem noch einige Monate dran. Sie soll ja Freilauf simulieren und ich möchte das so lange durchziehen, bis sie gar nicht mehr dran denkt, dass eine Leine dran ist… erst dann lassen wir sie wieder weg.

Also ich bin zum Schleppleinenfan mutiert 🙂

eisbärdame

Tja, süß ist und bleibt das Monster trotzdem 🙂

schneeportrait

schneestock

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Ein Gedanke zu “Schneespaziergang und Schleppleinentraining

  1. Hallo Anne, wie immer wunderschön und eine Freude die Bilder anzuschauen. Ich bin so froh, dass ihr 2 euch gesucht und gefunden habt. Ihr seid das Dream Team. Weiter so, ich bin stolz auf euch. Ganz liebe Grüße Petra

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